virchow 16 novartis campus basel

2010-2014

Das Gebäudekonzept basiert auf der Überzeugung, dass zukünftige komplexe Gebäude Mensch und Natur verbinden sollten. Der direkte Einbezug der Natur, als auch der frei nach Bedürfnissen zu wählende Raum sind Gestaltungsschwerpunkte des Projekts. Dies drückt sich durch ein grosszügiges, mehrgeschossiges Atrium aus, das spielerisch die Höhenunterschiede der beiden Gebäudeteile überwindet, gleichzeitig Raum für verschiedenartige Orte der Kommunikation schafft. Büro- als auch Laborzonen sind flexibel möblierbar und für zukünftige Nutzungen anpassbar. Als Pendant zum Grünraum im Inneren des Gebäudes, wird die westliche Fassadenseite von aussen begrünt. Besprechungszonen, die jeweils in der Nähe der Glasboxen angeordnet sind, ermöglichen den direkten Bezug ins Freie, auf den Park. Das Virchow 16 ist ein multifunktionales Laborgebäude, flexibel nutzbar mit Schwerpunkt molekulare Biochemie und Chemie. Das Gebäude besteht aus einer zweigliedrigen Gebäudestruktur. 4-geschossige Laborzonen liegen höhenversetzt zu einer 5-geschossigen Büronutzung mit Sitzungszimmern. Das begrünte Atrium ist offen an die Bürozone angegliedert, es verbindet die beiden Baukörper und ist gleichzeitig ein Raum für Kommunikation und Begegnung. Dieses erstreckt sich vom 3. bis zum 5. Obergeschoss.

Im Dachgeschoss befinden sich eine Cafezone, ein Lesesaal, flexibel Arbeitsplätze, sowie eine Technikzentrale. Öffentlich zugänglich als Visitor Center ist das Erdgeschoss und ein Teil des 1. Obergeschoss. LAboratorien sind für den Besucher hier einsehbar und erlebbar. Zwei Untergeschosse mit vorwiegend Lagernutzung, Technik und NNF-Labor gewährleisten die notwendige Infrastruktur.

rma architects, mumbai/bostonl

 local architects in Zusammenarbeit mit blaser architekten ag, basel

Fotos von Iwan Baan

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